SoLaWi – Wie geht solidarische Landwirtschaft?

Es ist tatsächlich ein Konzept der Zukunft: Wie kann heute angesichts des globalen Super-Marktes eine bäuerliche, vielfältige Landwirtschaft erhalten bleiben, die gesunde, frische Nahrungsmittel erzeugt und die Natur- und Kulturlandschaft pflegt? In der Solidarischen Landwirtschaft tragen mehrere private Haushalte die Kosten eines (Teils eines) landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeuger*innen als auch die Verbraucher*innen die vielfältigen Vorteile einer nichtindustriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft.

Die Verbraucher und Verbraucherinnen …

… erhalten gute Qualität: frische, vielfältige, saisonale, und regionale Nahrungsmittel

… gewinnen Transparenz: sie wissen, wo und wie die Nahrungsmittel angebaut werden, wer sie anbaut und zu welchen Kosten dies geschieht

… fördern regionale Nachhaltigkeit: Aufbau ökonomischer Strukturen, durch die eine lebendige lokale Landwirtschaft gestärkt wird

… bekommen Zugang zu Erfahrungsräumen und Bildung: die Möglichkeit, sich Wissen über den Anbau und die Herstellung von Lebensmitteln und über die Pflege der Erde zu erwerben

… bilden eine Gemeinschaft auch jenseits von Nahrungsmitteln

Wir laden daher herzlich zu einem Online-Austausch samt Diskussion ein

SoLaWi – Wie geht solidarische Landwirtschaft?

Mi. 24.2.2021 19:30 Uhr

mit Evi Schöllmann und Tristan Billmann,
Initiator*innen der 1. SoLawi im Landkreis NEA

Zoom-Meeting beitreten https://us02web.zoom.us/j/89862230963?pwd=OVg5cU1GSGVtN1krRGNkd2tDUGFOUT09

Aus http://www.tristans-biohof.de/

„Bei uns am Hof entsteht eine solidarische Landwirtschaft. Hier rücken Verbraucher und Landwirt wieder näher zusammen. Verbraucher*innen sind wieder viel näher an der Produktion der Lebensmittel dran und tragen zusammen mit dem Landwirt das Produktionsrisiko. Die Ernte wird unter allen Ernteteilern gerecht verteilt. Weitere Infos erhaltet ihr in den zwei Dokumenten oder nehmt einfach Kontakt per Mail mit uns auf.“

Es gibt noch Platz für Ernte-Anteilsnehmer und wer zu weit weg wohnt (eine Fahrrad-Entfernung als gutes Maß) kann sich in seinem Umfeld bemühen, SoLaWi zu initialisieren. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten.

Mehr Infos dazu gibts auch hier https://www.solidarische-landwirtschaft.org/startseite/ oder einfach dabei sein.

Übrigens: Wir unterstützen damit das Februar Thema des Freiwilligenzentrums „Verbindungen schaffen“ freiwilligenzentrum-nea.de

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